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Wurzel-, Basis- oder Muladhara-Chakra

Urvertrauen, Ursprüngliche Lebensenergie, Beziehung zur Erde und zur materiellen Welt, Stabilität, Durchsetzungskraft
Das Mulhadara Chakra beherbergt eine grundlegende Energiequalität: Ich will leben, Ich will zeugen!
Bei Frauen ist die Chakra-Drehrichtung nach links

Bei Männern ist die Chakra-Drehrichtung nach rechts

 

Mangelnde Ausbildung im somatischen Bereich: Vitalitätsschwäche, Abwehrschwäche, inneres Frösteln, fehlende Lebenswärme, Kraftlosigkeit, Feigheit, Schwindel, Wirbelsäulensyndrome

Mangelnde Ausbildung im psychischen Bereich: Antriebslosigkeit, Furchtsamkeit, mangelnde Selbstbehauptung, Verzagtheit, Feigheit, Willensschwäche, Mutlosigkeit

Sakral- oder Svadhisthana-Chakra

Mit dem Leben fliessen, Ursprüngliche Gefühle, Sinnlichkeit, Erotik, Kreativität, Staunen und Begeisterung
Bei Frauen ist die Chakra-Drehrichtung nach rechts
Bei Männern ist die Chakra-Drehrichtung nach links

 

Mangelnde Ausbildung im somatischen Bereich: Mageren oder schwächlichen Muskelansatz, eine saft- und kraftlose Erscheinung, schlechte Durchblutung, Schwäche, Antriebslosigkeit

Mangelnde Ausbildung im psychischen Bereich: Gleichgültigkeit, Dessinteresse, schöpferische Impulse fehlen, der Unternehmungsgeist fehlt, echte Persönlichkeitsverarmung

Solar-Plexus-, Nabel-, Milz-, Leber -, Magen- oder Manipuraka-Chakra

Verarbeitung von Gefühlen und Erlebnissen, Entfaltung der Persönlichkeit, Kraft und Fülle, Entfaltung der Macht, Weissheit die aus Erfahrung erwächst, Gestaltung des Seins
Bei Frauen ist die Chakra-Drehrichtung nach links
Bei Männern ist die Chakra-Drehrichtung nach rechts

 

Mangelnde Ausbildung im somatischen Bereich: Bindegewebsschwäche, Organsenkung, allgemeine Infektanfälligkeit, träge Stoffwechsellage (Verschlackungstendenz), polyglanuläre Schwäche, geringe Widerstandskraft, Neigung zu Fettansatz und Frostigkeit

Mangelnde Ausbildung im psychischen Bereich: Selbstunsicherheit bis schizoiden Konflikten, meist Kontaktarm, mangelnde Empfindungsmitteilung, Verschlossenheit, Introvertiertheit

Herz- oder Anahata-Chakra

Liebe, Mitempfinden, Hingabe, Selbstlosigkeit, Entfaltung der Herzensqualitäten, miteinander teilen, mit dem Herzen dabei sein, Heilung
Bei Frauen ist die Chakra-Drehrichtung nach rechts
Bei Männern ist die Chakra-Drehrichtung nach links

 

Mangelnde Ausbildung im somatischen Bereich: Person wirkt kümmerlich, alles scheint zu kurz gekommen zu sein, träge Durchblutung, Lymphatismus, Blutkrankheiten, Drüsenschwäche, Infektanfälligkeit, allgemein besteht eine generelle Unterfunktion

Mangelnde Ausbildung im psychischen Bereich: Selbstmitleid, Überempfindlichkeit, Gefühlsarmut bis Schizophrenie

Klare Abgrenzungen zum Manipuraka Chakra sind noch nicht möglich, da mangelnde Beobachtungsdaten vorliegen.

Kehl-, Hals- oder Vishuddha-Chakra

Offenheit, Weite, Inspiration, Kommunikation, Unabhängigkeit, kreativer Selbstausdruck, Zugang zu den feineren Ebenen des Seins
Bei Frauen ist die Chakra-Drehrichtung nach links
Bei Männern ist die Chakra-Drehrichtung nach rechts

 

Das Halschakra beeinflusst - neben den Stimmbändern - auch die Lautstärke und den Klang der Stimme eines Menschen. Stottern etwa beruht laut Chakra-Lehre immer auf einem verkrampften Halschakra. Die Art, wie Menschen sich ausdrücken, wie sie miteinander kommunizieren hängt ebenfalls von seiner Entwicklung ab.
Die Schwingungen des Halschakras wirken sich auch auf den Gesichtsausdruck aus. Harmonische Gesichtszüge oder strahlende Augen werden einer guten Funktion des Halschakras zugeschrieben. Einwirkungen eines höheren Bewusstseins weisen auch auf ein entwickeltes Halschakra hin.
Die Erweckung dieses Zentrums befreit den Menschen von Ängsten, verleiht ihm Furchtlosigkeit und absolutes Vertrauen in die persönliche, höhere Führung.

Drittes Auge, Stirn - oder Ajna-Chakra

Entwicklung der inneren Sinne, Geisteskraft, Intuition, Erkenntnisfunktionen, Willensprojektion, Manifestation
Bei Frauen ist die Chakra-Drehrichtung nach rechts
Bei Männern ist die Chakra-Drehrichtung nach links

 

Als letzter Filter für alle Strömungen wird das Dritte Auge für Energien aus dem Kosmos betrachtet. Die dort vorhandene Dreieckssperre löst sich auf. Die Energie kann frei in das Scheitelzentrum fliessen. Der Mensch kann diese nutzen. Er hat die Fähigkeit erlangt zu materialisieren und zu dematerialisieren. Aus der mentalen Ebene kann er Kräfte beziehen, um andere Menschen zu heilen. Über grösste Distanzen hinweg, kann er telepathisch Gedanken vermitteln, aber auch in andere Dimensionen. In der Chakra-Lehre wird das Hellsehen, Hellhören oder Hellfühlen genannt.
Im gesundheitlichen Bereich ist das Stirnchakra für die Sehkraft mitverantwortlich.
Ein optimal entwickeltes Ajna-Chakra kann alle negativen Erfahrungen im Erinnerungsunterbewusstsein auflösen. Es existiert kein gestern, heute oder morgen, sondern nur noch der Augenblick - das Jetzt!

Tausendblättriger Lotus, Kronen-, Scheitel- oder Sahasara-Chakra

Vollendung, Vereinigung mit dem All-Seienden, höchste Erkenntnis durch direkte innere Schau, Universelles Bewusstsein
Bei Frauen ist die Chakra-Drehrichtung nach links
Bei Männern ist die Chakra-Drehrichtung nach rechts

 
 
Das entfaltete Scheitelchakra drückt die höchste geistige Vollendung aus.
Wie eine leuchtende Krone breitet es sich über die Schädeldecke aus, wenn das Scheitelzentrum vollständig erweckt ist.
Seine Aufgabe, kosmische Energien und den feinsten Äther aufzunehmen ist dann beendet. Es sendet selbst Energien aus. Diese bezieht das Scheitelchakra ausschliesslich aus dem göttlichen Bewusstsein und aus der Kausalebene.
Der Mensch strahlt dann, wo immer er hingeht Heilung und Liebe aus. Der Mensch ist mit allen Kraftfeldern des Universums verbunden. Die göttliche Urkraft Kundalini durchströmt ihn. Er erlebt die Gewissheit, dass er mit dem Universum eine Einheit bildet. Die Zeit löst sich ebenso auf wie die Dualität.
Die ewige Gegenwart Gottes herrscht. Rückentwicklungen durch menschliche Fehler sind nicht mehr möglich. Der Mensch lebt und erlebt sich in Gott. Er wirkt nur noch aus diesem göttlichen Bewusstsein.
  Auszüge: Das Chakra Handbuch, S. Sharamon, B.J. Baginski
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