Ich
habe Patienten gefragt, ob Sie Tomaten essen und es war
keiner dabei, der nicht zwei mal und öfter in der Woche
Tomaten ißt. Tomaten sind Nachtschattengewächse,
ebenso Paprika und Kartoffeln.
Das Alkaloid Solanaceae ist in Tomaten und Paprika enthalten.
(Andere Alkaloide sind Koffein in Kaffee, Theobromin in
Kakao und Nikotin in Tabak.) Es gibt in der Allergologie
(Lehre der Allergie) einen Satz:"Gemüse
und Früchte, deren Kerne sehr nahe beim Obst sind,
bringen energetische Imbalancen."
Die Kartoffel ist zwar auch ein Nachtschattengewächs,
aber sie bildet eine Ausnahme, da sie eine Wurzel
ist und viele Mineralien und Vitamine enthält.
Mir bekommt sie nach so vielen Jahren immer noch sehr gut
und am Besten zum Frühstück. Es gibt sehr viele
Sorten das ganze Jahr über zu kaufen. Somit ist eine
Disposition auf Überempfindlichkeiten der Stoffe in
der Kartoffel gegenüber eher selten. Unbekannt sind
auch allergische Reaktionen. Hätten wir hier, in den
industrialisierten Ländern die Kartoffel nicht, wären
wir noch kränker, als wir es ohnehin schon sind.
Die Kartoffel hat im konventionellen Anbau mittlerweile
an Inhaltstoffen verloren, daher empfehle ich generell den
biologischen Anbau. Wenn Sie die Kartoffeln mit Sojasauce,
statt mit Salz kochen, können Sie das Kartoffelwasser
zusätzlich trinken. Sie erhalten durch den Kochprozess
verlorene Stoffe zurück.