Ein
Beispiel möchte ich anführen: Wieviele Orangen
benötigen Sie, um ein Glas Orangensaft zuzubereiten?
Es kommt auf die grösse der Orangen
an. 2-3 Früchte weden Sie benötigen. Eine Apfelsine
schmeckt gut, aber 2-3 Stück? Diese Menge ist sehr
viel und Sie würden satt sein. Aber den Saft von 2-3
Orangen muss der Körper verdauen und das ist für ihn
Schwerstarbeit. So verhält es sich mit jedem Saft und
ist als Nahrungsmittel zu betrachten und nicht als Flüssigkeitszufuhr.
Orangen wachsen zudem nicht in unseren Breiten. Unser Körper
ist auf diese klimatische Zone der hier wachsenden Obst
und Gemüsesorten eingestellt und verträgt diese
besser. Essen Sie eine Sorte Obst am Tag und vermeiden Sie
Südfrüchte.
Wenn
Sie beispielsweise eine Banane
essen, entsteht ein Durcheinander im Kalium-Natrium Haushalt.
Das Kalium-Natrium Verhältnis ist für den Wasserhaushalt
in unserem Organismus zuständig. Das Verhältnis
sollte ausgewogen sein. Bei der Banane beträgt es 840:1.
Dies ist ein wissenschaftlicher Massstab um die Yin
und Yang Anteile in der Nahrung aufzuzeigen. Kalium
steht für Yin und Natrium für Yang. Ein Nahrungsmittel
ist neutral, wenn es das Verhältnis 5:1 aufweist. Verschiedene
Getreidesorten liegen bei ca. 5:1 und kommen diesem Verhältnis
am Nächsten. Ist der Kaliumanteil niedriger als 5,
ist das Nahrungsmittel Yang und somit erwärmend. Liegt
der Kaliumwert höher als 5, ist es Yin und somit kühlend.
Orangen haben das Verhältnis 570:1.
Sie sind ebenso wie die Bananen sehr kühlend. Die Lehre
der Fünf Elemente
geht hierauf ein.
Orangen, Grapefruits, Mandarinen und Klementinen gehören
nicht auf den winterlichen Speiseplan. Es ist kalt draussen
- kühlen wir uns innerlich ab, sind Erkältungen
vorprogrammiert. Wir benötigen neutralisierende und
besser noch wärmende Nahrungsmittel, wie z.B. Suppen
oder Speisen, die mit Ingwer
zubereitet werden.
Siehe Yin und Yangliste
aus der Makrobiotik von Michio Kushi.
Äpfel
haben sich in der Praxis als ausserordentlich bekömmlich
erwiesen.Da sie das ganze Jahr über auf dem Markt verkauft
werden. Es gibt viele verschiedene Sorten, daher kann kaum
eine Allergie entstehen. Der
Apfel regt den Apetit an und ist 1/2 Stunde vor dem Essen
am besten verdaulich.
Besteht eine Allergie auf den
Apfel,
ist es meist das darin enthaltene Pektin. Wählen Sie
eine alte Sorte. Eine alte Sorte wird schnell braun. Das
liegt an den Polyphenolen, die aussreichend vorhanden sind.
Polyphynole sind gesundheitsfördernd, weil sie sich
an das allergene Eiweiss binden. Neue Sorten haben wenig
Polyphynole wie z. B. Breaburn.